Naturschutzgruppe Witten - Biologische Station e.V.      
Naturschutz im mittleren Ruhrtal


Im denkmalgeschützten Gebäude an der Ruhr (Alte Fähre) hat die NaWit eine Wohnung von den Stadtwerken Witten gemietet und freut sich über neue und größere Räume für ihre Biologische Station. Unser Büro ist dienstags von 10.00 Uhr bis 12.00  Uhr in der Ruhrstr. 117 besetzt. Während der Zeit können Apfelsaft-Gutscheine eingelöst werden.

Vor dem Tor bitte klingeln!

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Krötenwanderung setzt früher ein
Wir bitten um Unterstützung bei Amphibienzählungen

Wegen des regnerischen und ungewöhnlich milden Wetters verlassen erste Grasfrösche, Molche und Erdkröten frühzeitig ihr Winterquartier. Einige Tiere wurden bereits in der abendlichen Dunkelheit auf dem Weg zu ihren Laichgewässern in Witten gesichtet.
Normalerweise tritt das Naturphänomen der Amphibienwanderung erst ab März besonders an Waldrändern und in der Nähe von Teichen auf.
Die gefährdeten Amphibien wandern vorzugsweise bei relativ warmem und möglichst auch windstillem Regenwetter quer über Wege und Straßen zu ihrem Laichgewässer hin, in der Regel am frühen Abend und in der ersten Nachthälfte.

An folgenden Straßen warnen „Krötenschilder“: Berghauser Straße, Im Hummelbeck, Kleine Borbach, Muttentalstraße, Nachtigallstraße, Rauendahlstraße, Schneer Weg, Speckbahn, Wilbergstraße, Wullener Feld. Darüber hinaus muss mit wandernden Kröten auch in diesen Bereichen gerechnet werden: Dorneystraße (Stadtgrenze Dortmund), Frielinghauser Straße, Steinbachstraße, Waldstraße.
Für ein paar Wochen gesperrt werden die Straßen Am Masling, Kohlseggenstraße, Gederbachweg und Steinäckerweg.

Mitglieder der NaWit kontrollieren wieder die Anzahl der wandernden Amphibien an markanten Straßenabschnitten. Denn nachdem sich in den vergangenen Jahren der gesamte Amphibienbestand deutlich verringert hat, brauchen die ehrenamtlichen Naturschützer eine Übersicht über den Bestand der tatsächlich noch in Witten vorhandenen Lurche. 

Deshalb bittet die NaWit solche Anwohner, die wandernde Erdkröten und andere Amphibien beobachten oder sie sogar über die Straße tragen, Datum und Zahlen per E-Mail an biostation@nawit.de mitzuteilen. Wer die NaWit darüber hinaus als Amphibienhelfer unterstützen möchte, kann sich ebenfalls gerne melden  unter 0171 3140488.

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Hier finden Sie unsere Termine 2024.


Hier können Sie unser Programm herunterladen!

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Termine im Februar 2024

Mittwoch, 14.02.2024

Bildvortrag "Geheimnisvolle Flugkünstler - alles über Fledermäuse"

Infos und Anmeldung hier.

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Mittwoch, 28.02.2024

Bildvortrag "Gestalten Sie Ihren Vorgarten zu einer Oase für Pflanzen und Tiere"

Infos und Anmeldung hier.


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Termine im März 2024


Mittwoch, 13.03.2024

Bildvortrag "Die Amphibien NRWs - Arten im Wittener Raum"


Infos und Anmeldung hier.

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Samstag, 16.03.2024
Kurs "Obstbaumschnitt - Theorie und Praxis"


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Steinkauzröhren werden installiert

Im Januar 2024 haben wir mit der Installation von Steinkauzröhren begonnen. Die ersten drei Kästen wurden auf dem Gelände eines Pferdehofs in Witten-Bommern angebracht. Der Steinkauz beginnt etwa Anfang März mit der Paarbildung. Die Brutzeit ist dann etwa von April bis August.


Aufgrund einer intensiven Versorgung von Nisthilfen seit gut 40 Jahren gibt es in Witten eine recht hohe Zahl von ca. 15 - 20 Brutpaaren. Die Art gilt deutschlandweit gefährdet. Rund 3/4 aller deutschen Steinkäuze brüten in Nordrhein-Westfalen.





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Pflegemaßnahmen am Storchenmast

zugewuchertes Nest

Am Samstag, 18.11.2023, führten Mitglieder der NaWit Pflegemaßnahmen am Storchenmast im Naturschutzgebiet Ruhraue durch. Ein Blick durchs Fernglas vom Ruhrtalradweg aus zeigte zuletzt immer deutlicher, dass sich auf dem Storchennest eine kompakte Grasschicht bildete. Dies deutete auf ein mangelndes Abfließen von Regenwasser hin.
Zudem konnte schon beim Nestausbau durch das mittlerweile seit einigen Wochen abgereiste Storchenpaar der Einbau von Abfällen und Plastikteilen sowie Folien beobachtet werden.

Hebebühne der Fa. BAUMDIENST SKT im Einsatz

Mithilfe einer Gelenk-Teleskopbühne, mit welcher uns der BAUMDIENST SKT für die Aktion unterstützte, wurde das Nest auf 10m Höhe erreicht. Es wurde von Gras und Müll befreit und gereinigt. Zudem wurden Löcher in die Bodenplatte gebohrt, um eine bessere Drainage des Nestes zu ermöglichen, bevor alles mit frischem Material bedeckt wurde.
Bei der Aktion konnten nebenbei tolle Sichtungen gemacht werden. So rief eine Wasserralle, es flogen zwei Trupps ziehende Kormorane über uns hinweg, wir beobachteten ein Schwarzkehlchenpaar und sogar eine Wiesenschafstelze, die zu dieser Jahreszeit äußerst untypisch ist.

Reinigung des Nests

Auch zeigte sich der Boden voll von Wühlmäusen, welche das Gebiet nach dem Hochwasser wieder neu einnehmen mussten. Sie profitieren hier von der extensiven Beweidung durch Rinder des Landwirts Schulte-Elberg und stellen eine maßgebliche Nahrungsgrundlage für viele Tierarten, wie natürlich auch für den Weißstorch, dar.
Um Kost und Logis muss sich das Wittener Storchenpaar im nächsten Jahr damit hoffentlich keine Sorgen mehr machen.

gereinigtes Nest mit neuem Material

Unser besonderer Dank gilt dem BAUMDIENST SKT, der das Erreichen des Nests mit seiner Hebebühne erst möglich gemacht hat!


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Anlage einer Wildblumenwiese

Da uns zunehmend Anfragen zur Anlage einer Wildblumenwiese erreichen, haben wir für Sie einige Informationen und Links zu den häufigsten Fragen zusammengestellt:

Wissenswertes zur Anlage einer Wildblumenwiese.


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Das im Jahr 2019 durch die Volksbank Bochum Witten ins Leben gerufene Projekt "Heimathelden brauchen Möglichmacher" unterstützt uns bei vielen unserer Aufgaben. Bitte spenden Sie für unser aktuelles Projekt.
Unser nächstes Projekt wird hier in Kürze vorgestellt.